Netzlogistik

Aus RegionalesWirtschaften

Wechseln zu: Navigation, Suche
Zwei Paketdienste mit langem Radstand blockieren eine Straße…
…um dann ein Päckchen abzuliefern.

Netzlogistik, ein Idee zur isochron und nicht marktorganisatorisch gesteuerte Logistik. Denn jeden Morgen wenn ich ins Büro komm rangieren drei Paketdienste, 4 Getränkelieferdienste und ein Wäschetauscher um den begrenzten Platz im Hof. Denn Datenpakete sind rasend schnell, ihre stofflichen Pendants dagegen nicht.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Theorie

Bisher werden alle Transportdienstleitungen (Personen, Güter, Retro) in ihrer Schiene von einzelnen Anbietern komplett erfüllt. Teilweise gibt es Kooperationen, diese sind aber meist strategisch langfristig und bilateral zwischen zwei Logistikdienstleistern. Sender A gibt an einen Logistiker X eine Sendung, der übergibt an Empfänger B. Das Sytsem ist sagen wir monokontraktonal.

Dies führt zu Überscheidungen die kompensiert werden.

Oft sieht man in Städten Verkehrsstaus die von mehreren KEP-Fahren verursacht werden, die verständlicherweise in dritter Reihe parken. Witzgerweise steigen die drei aus ihren Fahrzeugen aus grüßen sich vielleicht und rennen dann in das selbe Geschäft um sich dann anzustellen je ein Paket abzugeben.

Industriekleriker behaupten nun aber das große Logistikplayer wie DHL, Schenker etc. ja diese wichtige Transportarbeit machen würden. Nein das tun diese nicht. Auf den meisten gelben DHL-Lastern steht dann doch die echte "nicht angestellte" Spedition drauf. Die echte Leistung auf den Straßen bringen quasi freiberufliche Fahrer mit Ihren eigenen LKWs oder schlimmer übermüdete Weißrussen ohne Bremsen.

Was machen hier die großen Firmen? Ausschließlich die Koordination: Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und das ist Kommunikation und genau die soll fluider werden.

[Bearbeiten] neues Modell

Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, dass Sender A seine Sendung bei KEP (Kourier-Express-Paketdienst) X aufgibt, der an den Spediteur Y weiter gibt, dann dieser an KEP X und dann an den Empfänger B. Dieses System wäre dann also multikontraktonal.

Zwar hat man hier mehr organisatorische Schnittstellen, die zwei Problemarten aufwerfen:

  • Die Kommunikation zwischen allen Parteien, der zumindest zwischen zwei Übergabepartnern muss definiert sein.
  • Das Vertrauen die Ware zu übergeben muss zwischen alllen Parteien vorhanden sein.

Beide sind aber bereits gelöst worden:

  • Die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Logistigkettengliedern (KEP, LKW, Flugzeug; Crossdocking etc) innerhalb einer Organisation (Logistikfirma) sind äußerst ausgeprägt. Schließlich fährt kein KEP-Fahrer sein Paket persönlich vor Ort, sondern übergibt diese auch, gestützt durch ein Logistikinformationssystem, innerhalb seiner Firma an weitere Glieder weiter. Nur fehlt bisher ein offener Austauschstandard der Logistikglieder unterschiedlichster Organisationen (Unternehmen) sich verknüpfen lässt.
  • Das Vertrauen dass mehrere Dienstleister ein Paket überbringen können, existiert und wird kontrolliert. So übergibt und erhält zwar das Kundenpaar (A und B) seine Sendung an eine Organisation, diese aber beauftragt bereits heute fremde Spediteure (fast alle) bis hin zur Übergabe durch freiberufliche KEP-Serviceleute (Hermes). Auch könnten sich Transporteure in unterschiedliche Vertrauensstufen lizenzieren (LogZ darf nur Abfall fahren, LogA auch Diamanten) die dementsprechend auch versichert sind.

Diese System würde nicht primär auf kontraktional Tranportleistungen sondern vor allem anhand von Isochronen (in der Verkehrsgeographie die Verbindungslinien aller Orte, die von einem Ausgangspunkt aus in derselben Zeit zu erreichen sind.) aufbauen.

[Bearbeiten] Vorteile und Möglichkeiten

Das System hätte gegenüber dem klassischem monokontraktonalem Logistiksystemen einige Vorteile.

Mailboxing aka Beim Nachbarn abgeben
eine ordnungsgemäße Zustellung scheitert oft im Privatgeschäft an de Abwesenheit des Empfängers. Nun könnte man das gelieferte Pakte möglichst nah zum Empfänger bringen, beispielsweise ein Gemsichstwarenhädnler um die Ecke mit definierten Öffnungszeiten (wie die derzeotogen Paketshops) kann einfach währedne des tages Pakete sammeln, der Endempfänger kann dann entweder die Pakete abholen, oder wenn er nicht will, sich dann auf Auftrag die Pakte zuschicken lassen, wie bei einer eMailbox.
Mehr als KEP
bisher versenden hauptsächlich nur Versandhändler oder B2b Händler Waren. Mischt man aber alles was über Straßen gefahren werden muss, so kann man auch die Pizzalieferung, Arzneimittel, oder Personen-Transport so vermischen da Fahrten nicht aufgrund des Inhalts, oder noch schlimmer des Kontraktors, sondern auf Grund von idealen ortlichem Standoten vergeben werden. Natürlch unter der Voraussetzung das eine Transporteinheit auch alles transportieren kann. Ein Kühllaster wird keinen Personenbeförderungsschein haben und ein Taxi kann keine Schweinehälften transportieren, biologischen Abfälle (Retrologistik) sollte keiner von denen fahren.
Verkehrsentlastung
Vor allem in verkehrsmäßig stark belasteten Städten und Großstädten ist der Lieferverkehr eine entscheidenten Belastungsfaktor, vor allem durch die ständigen Stop (meist in 3 reihe). Neben der Tatsache das vermutlich pro gelieferten Pakte wesentlich weniger Kilometer anfallen, kann eine Kommune ihren Verkehr dadurch entlasten das diese bestimmten konzessiven Logistik-Diensten explizit erlaubt in dritter Reihe zu parken. SO fällt der praktizierte Graubereich von vielen Dienstleistern weg und der Verkehr wird weniger belatst, der eine konzessionierte Drittreiheparker, kann aber dennoch Empfänger möglichst einfach ohne weiter Fusstrecken beliefern.

Logistik bremst E-Commerce aus Konsumenten "würden häufiger bestellen, wenn sie den Zustellzeitpunkt selbst wählen könnten. Die Wahl alternativer Zustelladressen…"


[Bearbeiten] Praxis

[Bearbeiten] Einführung

So ein System hat eine Henne Ei Problematik. Ein einzelner kann kein Paket darüber verschicken ohen eine etabliertes Netz nicht versenden, ein Lieferant kann mit nur einem Kunden nichts anfangen.

Welche (gesellschaftlichen) Systeme wären also geeigent um dieses System wachsen zu lassen?

Firmenstandorte
Große Firmen mit Warenein- und ausgang, Hauboten und als weitere Hub nach der öffentlichen Logistikstrecke
Versorgung schwieriger Orte
weite landläufige Orte könnten besser versorgt werden.

[Bearbeiten] Kosten

Kann man die Paketpreisen von 4 bis 10 Euro überhaupt noch aufteilen? Durch Netzlogistik teilt man einen Zustellweg zwar in noch kleinere Teile, aber sie ermöglicht es einem einzelnen Transporteur auf einer Strecke eben mehr mitzunehmen.

Mussten bisher DPL Mann, Hermes Mann und UPS Mann die Treppe einzeln hintereinander hoch laufen um dabei jeweils mickrige 0,25€ bis 0,80€ verdienen, könnte das jetzt ein Fahrer machen und dabei entweder mehr verdienen, oder sich sein Zustellgebeite mit dem anderen Teilen und bei gleichen Verdienst wesentlich weniger arbeiten.

[Bearbeiten] Inhalt

Aber nicht nur Socken und CD-Player, der klassiche INhlat des UPS Pakete, lassen sich netzlogistisch versenden. (Fast) jede Branche hängt irgdnwo in der gesellschaftlichen Logistigkette mit drin.

Frischgemüse
in einem fm4 Beitrag über Biokisterl (!sic), sagte irgendein Anbieter:"Der Vorteil ist das nur bedarfsorientiert geerntet wird," was eine hohe Qualität, und wenig konservierungsmassnahemn erfordert. Der Bedarf wird aber nicht durch den Kunden selbst gesteuert, sondern durch den Provider der Kiste, dieser macht das im Gegensatz zum Kunden schnell und zielorientiert. Der Bedarf ist quasi am Markt, der aber sogar fachlich (was kommt in die Kiste), orientiert.

[Bearbeiten] Synergien

Das Konzept geht aber über die klassische Logistik hinaus. Ein Pizzadienst könnte doch gleich Briefe auch mit nehmen. Ein Taxi Medikamente Liefern.

Vor allem könnte man die Geschwindigkeit erhöhen, da nicht nur ein Takt pro Kanal vorhanden ist, sondern unterschiedlichste Frequenzen die man nutzen kann.

  • Briefe und Pakete
  • Zubereitete Lebensmittel (z.B. Pizzadienst)
  • TK-Ware (BoFrost)
  • schwere Lebensmittel (Getränkelieferdienst)

[Bearbeiten] Neue Transportarten

Die Transportart soll dem Transporteur überlassen bleiben, das jeweils praktikabelste anwendbare Trensportmittel. Ob ein Bikemessenger oder bei schlechtem Wetter oder doch ein Taxi Päckchen in die Fussgängerzone bringt ist ja unerhebelich, oder sogar besser, weil der Bikemessenger evtl schneller und das Taxi an Regentagen wahrscheinlich trockener.

Es könnten sich dabei ganz viele neue Transportarten entwickeln lassen, nur so ein paar Ideen:

  • Der OPNV Bus, welcher eh seine Runden fährt, hat ein Fach für Päckchen. Ein 'Viertelbote' bringt und holt dabei die Päckchen in den dementsprechende Bus oder eben zu den einzelnen Wohnungen Büros oder Geschäften. Natürlich müssen sich dabei Busfahrer und 'Viertelbote' gut und persönlich kennen um nicht bei jeder Haltestelle eine komplette Personenverifizierung machen zu müssen. Aber wenn der 'Viertelbote' immer als erster in den Bus einsteigen darf, er könnte ja als solcher gekennzeichnet sein, hat er Zeit, bis die regulären Fahrgäste eingestiegen sind seine Pakete auszuwechseln.


[Bearbeiten] Transporteure

[Bearbeiten] Prozess und Problem

Kollision
es gibt Versandaufträge die dürfeten extra nicht gemixt werden (z.B. Lebensmittel und Abfall)


[Bearbeiten] Kommunikation

Die Kommunikation zwischen einem der Transportnachfrager/bedürftigen/suchenden und einem Anbieter von Transportmöglichkeit/leistung benötigt eine Sprache die eine fluide, einfache, schnelle Kommunikation erlaubt.

So müsste der Sender A seinen Auftrag eindeutig definieren und in einer standardisierten Sprache veröffentlichen (zB. Server), wichtig wären viele Eigenschaften, wie Herkunft, Ziel, Masse, Eigenart, maximale Dauer etc. Ein Logistiker übernimmt den Auftrag da er für ihn die günstigsten Bedingungen hat (sein Fahrzeug steht 2 Straßen weiter), fährt die Sendung aber nur bis zum nächsten für ihn günstigsten Hub, dort schreibt er erneut einen Auftrag, der dann wieder von einem Transporteur angenommen wird, der die Sendung dann wieder ein Stück weiter zum nächsten Hub in Zielrichtung bringt.

Der Sender A oder ein Beauftragter steuert die Sendung, indem er an jedem hab denn sinnvollsten Auftrag (Preis, Geschwindigkeit, Zielrichtung) annimmt.

Diese kann durch angewandte Mathematik und Informatik immens optimiert werden. (Software)

Löungen in die Richting gibt es teilweise schon, z.B. "Ad-hoc-Mitfahrzentrale" für Mobiltelefone

[Bearbeiten] Syntaxe

Diese Art der Logistik benötigt ein hohes Mass an Kommunikation. Die "physikalische" Kommunikation geht leicht über Computernetze wie das Internet. Lediglich eine definierte gemeinsam Sprache ist notwendig

Ein erster Ansatz ist railML, leider eben nur für die Schiene. Zwar ist das schemes auch gut geeignet um Fahrten die von anderen noch mitgenutzt werden können zu beschrieben.

Entweder ein einheitlicher XML-Dialekt. Oder eine Spezifikation für Resource Description Framework wären sinnvoll.

Ein Beispiel (ist nicht wirklich valide, aber so alls mal aussehen)

<rdf:RDF
     xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
     xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#"
     xmlns:log="http://www.log.org/log-schema#" //Beispiel
     xmlns:pos="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
      >
<log:consignment>
 <log:ID>umija.org/20079999</log:ID>
 <log:owner>klml@umija.org</log:owner>
 <log:scheduler>umija.org/logscheduler/</log:scheduler>


 <log:based_near> //gibts bereites in foaf
  <pos:Point>
   <pos:lat>48.136944</pos:lat>
   <pos:long>11.5625</pos:long>
  </pos:Point>
  <log:collecttime>
    <rdf:date>
    2007-08-15:15:00:00
    </rdf:date>
  </log:collecttime>
 </log:based_near>


 <log:target_near> 
  <pos:Point>
   <pos:lat>38.136944</pos:lat>
   <pos:long>11.5625</pos:long>
  </pos:Point>
 </log:target_near>
</log:consignment>
</rdf:RDF>

[Bearbeiten] Vorteile

Warum sollte dieses System nun besser gegenüber den bisherigen sein:

[Bearbeiten] Wirtschaftlich

Logistiker könnten effektiver die Gesamtmasse an Waren balancen Händler und Kunden hätten eine billigere, schneller Möglichkeit Logistik in Anspruch zu nehmen.

Die dezentrale direkte Versorgung der Konsumenten per Versand oder auch im nahe gelegenen vertrauten Tante Emma Laden, wird wirtschaftlicher und einfacher als WalMart und Rahmenhandelsvertrag.

[Bearbeiten] Volkswirtschaftlich

Erstens mal würden vorhandene Verkehrsressorucen besser genutzt werden. Und könnten evtl. sogar gesteuerter werden (Vergabe von "Drittereiheparkerkonzession an einzelne Anbieter)

Im weiteren wäre ein Feingliederung der Wirtschaft in eine echte Marktwirtschaft zu erwarten , da durch Transport

Persönliche Werkzeuge