Diskussion:Friedrich August von Hayek

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] angelegt

Ich habe die Seite vorerst ein wenig "quick&dirty" angelegt. Eigentlich wollte ich nur das Zitat an Klml verschicken...

Ergänzungen werden noch folgen (besonders, seine Erkenntnisse über Währungen) --Hlustik 10:33, 11. Feb. 2009 (CET)


[Bearbeiten] Kritik

Natürlich darf man nicht alles glauben was Hayek erzählt hat. Gerade er steht teilweise auch für
eine Neoklassik die sicherlich keine gute Wirtschaft hervorbrachten. Aber er stellt das
Regierungsmonopol in Frage. Die Geldschöpfung dann analog von Bahnschienen,
Sozailleistungen oder sonstiger in private Monopole wäre falsch und verherrend. Es
geht um dir Kritik der Monopole.
Eintrag von klml (in die Diskussion verschoben von hlustik)

Bei allem Respekt, aber da sind leider zu viele Sachen zu falsch, um sie unkommentiert stehen zu lassen.

  • Hayek (und die gesamte Österreichische Schule) sind nicht Teil der Neoklassik.
  • Ich kann an Geldschöpfung im privaten polypolen Wettbewerb nichts verherrendes entdecken.

Das große Problem an Hayek ist, dass sein leicht lesbarer Stil dazu verleitet, seine Überlegungen nicht langsam und konzentriert anzugehen. --Hlustik 15:07, 14. Mär. 2009 (CET)

Hi Hlustik,
ok ich dachte immer Hayek währe die Neoklassik, aber das ist ja alles furchtbar kompliziert. Die Sache mit der Geldschöpfung und den Bahnschienen: Wenn wir als Gesellschaft entscheiden wir bauen auf unserem Grund und Boden eine Eisenbahnstrecke, dann kann dieses niemals in Besitz eines Dritten sein der total darüber entscheidet wie gut diese gepflegt werden oder was es kostet auf jenen zu fahren, wenn wie der ursprüngliche Souverän sind. Das sind so Sachen die mich grad nerven, da werden Eigentümer definiert die keine sind...Kritik real existierenden Neoliberalismus sollten man mal echt definieren. greetz klml 21:19, 15. Mär. 2009 (CET)


[Bearbeiten] mehr Kritik

Ich hab jetzt die (relevante) Kritik zu Hayek hierher kopiert. Um es kurz zu machen: Wenn ich die Kritiken zusammenfasse, ergibt das etwa so einen Text:

Mises kritisiert, dass Hayek für Versuche ist und die optimalen Wege nicht über die reine Logik
sucht.
Die Anarchisten, die den Staat völlig abschaffen wollen, sehen ihn als zu "staatsfreundlich",
diejenigen, die für den Wohlfahrtsstaat eintreten, betrachten Hayek als Anarchist.
Es wird Hayek vorgeworfen, dass er die Demokratie zu pessimistisch sehe, aber zu optimistisch 
ist, wenn er glaubt, dass sich die besten Regeln durchsetzen.

--Hlustik 21:15, 14. Mär. 2009 (CET)

Aus wikipedia:

Sein Lehrer Ludwig von Mises war zwar stolz auf seinen Schüler, kritisierte aber vor allem in späteren Jahren Hayeks Abweichen vom Rationalismus. Dies betraf weniger Hayeks Ergebnisse als seine Methoden: Mises lehnte empirische Untersuchungen ab, und plädierte stattdessen für eine rein logisch-deduktive Wirtschaftstheorie (Praxeologie). Dass Hayek auch irrationale Handlungsweisen berücksichtigte und praktische Bestätigung von Theorien verlangte, war Mises zuwider. Umgekehrt warf Hayek Mises bei aller Wertschätzung ein Übermaß an Dogmatismus vor.

Noch weiter gehen Libertäre und Anarchokapitalisten: Diese lehnen jede staatliche Tätigkeit ab, auch die von Hayek geforderten minimalen. Hayek habe zwar recht, dass staatliche Interventionen zu Gewaltherrschaften tendieren, aber dies gelte auch für den Minimalstaat, den Hayek fordert. Er selbst sei damit zumindest ein halber Kollektivist. Hayek distanzierte sich resolut von diesen Theorien und betonte, nichts habe dem Liberalismus mehr geschadet als die zu weit gehende Theorie des „laissez-faire“.

Karl Popper lehnte staatliche Interventionen nicht prinzipiell ab und setzte sich auch für soziale Tätigkeiten des Staates ein, die Hayek als illusionär und gefährlich ablehnte. Vor allem in den 80er Jahren kam es hier zu Differenzen; während etwa Popper die deutsche Regierung Schmidt unterstützte, sah Hayek die Bundesrepublik bereits seit 1970 auf dem Weg in den quasi-sozialistischen Wohlfahrtsstaat.

Speziell zu Hayeks Theorie der kulturellen Evolution wird sein Evolutionsoptimismus kritisiert. Es sei, so Kritiker, keineswegs sicher, dass sich immer die besten Regeln durchsetzen. Zudem wird Hayek vorgeworfen, mit seinem Ansatz prinzipiell konservative Regeln zu bevorzugen. Hayek antwortete auf diese Kritik in dem Aufsatz „Why I am not a Conservative“.

Kritisiert wird auch Hayeks Sicht der Demokratie. Hayek sei hier zu pessimistisch und rede mitunter antidemokratischen Vorurteilen das Wort. In seiner Behauptung, die Masse würden sich leicht für den falschen Weg entscheiden, liege selbst eine unliberale Bevormundung. Anhänger Hayeks weisen dagegen auf die Gefahren der Massendemokratie hin, wie sie etwa auch José Ortega y Gasset (Der Aufstand der Massen) beschrieben habe.

[Bearbeiten] Theorie und Wahrnehmung

Hi Hlustik,

ich kenne Hayeks Theorien nicht wirklich, das was ich kenne klingt als Theorie alles recht interessant und ist für mich weniger widersprüchlich als die auch interessante Theorie des Sozialismus. Allerdings wird Hayek oft mit dem real existierenden Neoliberalismus in Verbindung gebracht, den aber kritisiere ich weil er gar nicht Liberal ist. Jetzt weiss ich nicht ob seine Theorien die geistige Saat legten für das "große Verbocken". Das will ich nur mit der Kritik an Hayek ausdrucken. Das was ich nicht will. Vielleicht sollten wir uns auf eine Kritik real existierenden Neoliberalismus einigen. greetz klml 20:49, 15. Mär. 2009 (CET)

Hi!
Das erscheint mir vernünftig - ich glaube auch, dass es kaum Sinn macht, hier
"Die Bedeutung von Friedrich August Hayek in der Ideengeschichte des Neoliberalismus"
durchzuarbeiten. Ich sehe es als sinnvoll, seine Überlegungen zu privaten Währungen zu kennen.
That´s it.
--Hlustik 22:38, 15. Mär. 2009 (CET)
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