Benutzer:Klml
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Aktuell (März 2007) wundert sich die ganze Welt gerade warum das Banken/Versicherungs/HedgeFond-Wesen den Bach runtergeht.
Noch vor drei Jahren lamentierte der neoliberale Ackermann über die Neidgesellschaft, welche ihm seinen gerechten Lohn von 10 Mio nicht zugestehen wollte. Zugegeben die Diskussion wurde von Linken wirklich als Neiddebatte geführt. Konservativ-calvinistische Kreise bescheinigten dem Ackermann aber eben eine gute Leistung für sein Institut. Meistens Menschen die ihren fetten Arsch niemals haben bewegen müssen und noch schlimmer, ihre Businessfantastereien sogar noch selber glaubten. Das Wort Leistung hat niemand hinterfragt. Und der Rest, nickte fließig mit so wie er vor langer Zeit fleißig mitmarschierte.
Heute fordert Ackermann mit braven Pressefotos, dass Papa Staat ihm, dem wichtigen Bankensektor, wieder auf die Beine hilft. Also wollen wir jetzt liberal sein mit allen Konsequenzen, oder sind Neoliberale nichts anderes als die Hohenpriester der Neuzeit?
Das schlimme ist, dass die Kritik am Geldsystem nicht neu ist, von Marx, dem größten aller Kapitalisten aller Zeiten, bis Keynes ist die Kritik am System da. Der eine will eine staatliche Wirtschaftregulation, der andere auch.
Geld ist ein Mittel zum gegenseitigen, einfachen, schnellen, flexiblen Austausch von Bedürfnissen und deren Deckung. Austausch, wie Kommunikation, also eine Kommunikation von Gütern und Dienstleistungen. Eine Sprache also.
Es ist wie eine Sprache, und die mach ich mir auch nicht selber sondern immer in einer Gruppe. Einer sozialen Gruppe. Ob diese soziale Gruppe zwingend riesige Nationalstaaten sein müssen ist mehr als fraglich. Jeder kann Geld machen, er muss nur genug finden die diesem Geld ehrlich vertrauen.
